Arzneimitteleinnahme

Die Ausgangssubstanzen homöopathischer Arzneimittel stammen hauptsächlich aus dem
Pflanzenreich, dem Tierreich und dem Reich der Mineralien. Außerdem werden Nosoden, d. h. Zubereitungen aus Krankheitsprodukten (wie Sekreten oder Geweben) oder Krankheitserregern eingesetzt.

In aller Regel werden Dezimalpotenzen (D-Potenzen mit der Verdünnung 1:10), Centesimalpotenzen (C-Potenzen mit der Verdünnung 1:100) und Q-bzw. LM-Potenzen (Verdünnung 1: 50 000) angewendet. Während einer Konstitutionsbehandlung werden in aller Regel Mittel- bis Hochpotenzen als Einzelmittel eingenommen.

Die Wirkdauer der einzelnen Potenzen ist unterschiedlich.
Während die Mittel- und Hochpotenzen (C30 bis C100000) in größeren Abständen (Wochen bis Monate) eingenommen werden, erfolgt die Einnahme der tieferen Q-Potenzen täglich.
Dies hat den Vorteil, dass eine parallele Einnahme schulmedizinischer Medikamente kaum Bedeutung hat. Außerdem kommt es seltener zu einer Erstreaktion des Organismus und die Wirkdauer ist besser steuerbar.

Zwei oder mehrere homöopathische Mittel sollten nicht gleichzeitig genommen werden, da diese sich in der Wirkung stören würden.

Während einer homöopathischen Behandlung sollte man auf Pfefferminze, Eukalyptus oder Menthol sowie auf kampferhaltige Produkte verzichten, da diese die Wirkung der homöopathischen Arznei beeinträchtigen können.

Homöopathische Mittel sollten generell nicht eigenmächtig und unkontrolliert über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Dr. med. Kirsten Hub Hanauer Straße 7 •  63755 Alzenau • Telefon: 0 60 23 - 320 38 20